[28C3] Tag -1

Mit einer Nacht Verspätung komme ich dazu, über den Tag -1 des 28. Chaos Communication Congress, also dem 25.12. zu schreiben. Dieses ist der Hauptaufbautag, damit der Großteil schon steht, wenn am darauffolgenden Tag viele Congressbesucher bereits auffschlagen.

Durch einen langen Abend vorher und noch etwas Abhängigkeit von nutzbarerem Internet als nur via UMTS, habe ich das Quartier erst am Nachmittag verlassen und schlug gegen 15 Uhr am bcc auf. Zu dem Zeitpunkt waren die Internetleitungen zum Gebäude grundsätzlich schon geschaltet, aber noch nicht an alle Dosen verteilt. WLAN war auch noch nicht aufgebaut. Aber trotzdem war schon einiges erledigt:

  • Die Tische und Stühle in den Sälen und dem Hackcenter waren vom bcc Personal aufgebaut
  • Das Zelt für die Lounge auf dem Platz vor dem bcc hatte den Teppichboden verlegt
  • Das eventphone-Team hatte das POC bereits aufgebaut
  • Der Infotresen stand in einer minimalen, aber funktionsfähigen Weise
  • Die Couches waren mit einem chemikalischen Polsterreinigungsgerät gereinigt
  • Die meisten LKW-Touren von diversen Lagern hatten bereits abgeladen
  • Der Engel-Rückzugsbereich stand und sogar die Snack-Versorgung mit Obst und Brötchen lief
Leeres Hackcenter an Tag -1

Ich habe mich dann auf die Dokumentation der Windfänge und dem Kassenaufbau konzentriert. Das sind beides Maßanfertigungen von der CCCV GmbH für das bcc, aber nur wenige wissen die Tricks, wie diese Geräte aufgebaut werden. Danach bin ich mal meine vorab erstellte TODO-Liste durchgegangen. Darin hatte ich hauptsächlich notiert, in welchen Bereich welches Material geschafft werden soll. Durch die Lageristentätigkeit beim Camp hatte ich noch grob einen Überblick, was an welcher Stelle benötigt wird. Interessanterweise hatten jedoch schon die meisten Materialkisten ihren Weg an ihren finalen Platz gefunden und ich konnte direkt mehr als die Hälfte von meiner TODO-Liste streichen.

Irgendwann gab es einen Punkt, an dem nicht mehr irgend etwas Sinnvolles gemacht werden konnte, ohne dass man sich dabei mit anderen Leuten im Weg stand. Also verzog ich mich hinter den Infotresen und begrüsste Bekannte, die ebenso an Tag -1 angereist waren. Es war ein sehr entspannter Aufbautag.

Auf den Platz vor die Tür verlagerte Lounge